Hüttenwochenende 2017
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Seine Mitglieder lud der Spielmannszug in diesem Jahr vom 24. bis 26. März zur Hütte in Marul im großen Walsertal in Vorarlberg ein. Nach dem Jahresstart mit Fasnet und diversen anderen Auftritten blieben die Instrumente hierbei in Kehlen.

Damit trotzdem keine Langeweile aufkommt hat das Orgateam für ein volles Programm gesorgt.

Mit der Ankunft am Freitagabend wurde keine Zeit verloren und das Küchenteam stürzte sich sofort in Arbeit. In diesem Punkt war auch die Hütte 2017 keine Ausnahme und alle waren kulinarisch bestens versorgt. Die erste Herausforderung auf der neuen Hütte bestand für das Heizteam welches die Aufgabe hatte, die Hütte auf eine angenehme Kerntemperatur zu bringen, hierzu musste erst ein Schloss von niederländischer Fabrikation am Kachelofen geknackt werden. Im Anschluss folgte mit der Nachtwanderung der erste Programmpunkt. Im Fackelschein ging es um Marul herum. Ab und zu stürzte ein Waldgeist aus dem Gehölz, welcher sich nach dem ersten Schreckmoment als bekanntes Gesicht entpuppte. Zum Schluss überschritt die Dauer der Wanderung leider die Brenndauer der Fackeln und so mussten die letzten Meter mit elektrischem Licht oder im Dunkeln zurückgelegt werden.

Am Samstag galt es bereits um 9:00 Uhr die nahegelegene Sennerei zu besichtigen. Um die interessanten Schritte der Käseherstellung aber nicht zu verpassen, nahmen wir dies gerne in Kauf. Nicht zuletzt wegen der offenen Art der Senner war die Führung sehr unterhaltsam, nachdem man sich an den „Wälder“-Dialekt gewöhnt hatte. Anschließend folgte die ausgiebige Verkostung der Produkte der Sennerei.

Um den Bewegungsdrang auszuleben und auch den jüngeren und junggebliebenen Mitgliedern ihre Portion Action zu bieten, ging es anschließend zum Laser-Tag nach Lauterach.
Den Abschluss des Samstags stellte der Spieleabend mit anschließender Hüttendisko dar. Unter dem Motto „Dirndl und Lederhosen“ gab es bei der Hüttendisko auch die Möglichkeit, eventuelle Rivalitäten, die beim Spieleabend entstanden sind, wieder zu versöhnen.

Den Abschluss des Wochenendes bildete der Walderlebnispfad am Sonntag. Was zunächst unspektakulär klingt, hatte zeitweise den Charakter eines Survival-Camps und die einzelnen Stationen waren durchaus interessant. Auch Wasser konnte uns
trotz niedriger Temperaturen nicht schrecken. Die ausführliche Begehung des Pfades hatte dann ein relativ spätes Mittagessen zur Konsequenz. Dies wurde gerne in Kauf genommen, da die Zeitumstellung uns sowieso eine wertvolle Stunde Hüttenzeit geraubt hatte. Abschließend kann man sagen, dass durch die gute Vorbereitung auch die Hütte 2017 wieder eine einzigartige und besondere Hütte war.

Unser Dank gilt auch allen vereinsexternen Unterstützern und der Feuerwehr, ohne die ein Wochenende in dieser Form nicht durchführbar wäre.

 

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